Aloe Vera – Ein Wunder bei Entzündungen

Aloe Vera – Ein Segen bei Entzündungen

Die Aloe Vera Pflanze wird seit tausenden von Jahren beim Menschen als natürliches Behandlungsmittel bei Wunden, Entzündungen und Hautkrankheiten verwendet.

Experten vermuten die ursprüngliche Herkunft im arabischen Raum, da bereits in überlieferten Schriften der Ägypter die gesundheitsfördernde Kraft der Aloe Vera beschrieben wurde. Später konnten Forscher ebenfalls Anhaltspunkte ihrer Verwendung in Südamerika bei den Mayas finden.

Das Liliengewächs, das durch seine stachligen Blätter eher einem Kaktus gleicht, ist vor allem in trockenen und warmen Regionen heimisch. Die Widerstandsfähigkeit gegen lange Dürreperioden erhält die Aloe Vera durch den besonderen Aufbau ihrer Blätter. Dieser besteht aus einer Blattrinde, dem Blattsaft sowie einem gelartigen Gewebe im Inneren. In Regenzeiten kann die Pflanze damit enormen Mengen an Wasser speichern und die Feuchtigkeit lange als geleeartig Masse zur Eigenversorgung vorhalten.

Und genau dieses Aloe vera Gel ist reichhaltig mit wohltuenden Inhaltsstoffen.

Inhaltstoff

Wirkung

Mono- und Polysaccharide ·         entzündungshemmend

·         antibakteriell

·         antiviral

·         immunstimmulierend

·         verdauungsfördernd

Acemannan ·         entzündungshemmend

·         stärkend für die weißen Blutkörperchen im Immunsystem

·         entsäuert

·         wirkt darmreinigend

 

Du kannst das Gel der Aloe vera innerlich wie äußerlich anwenden. Bei der Gewinnung ist jedoch darauf zu achten, dass Du ausschließlich das Gel aus dem Blattinneren gebrauchst. In der äußeren Blattrinde befindet sich nämlich das sogenannte Aloin. Dieser gelblich bitterschmeckende Saft ist leicht giftig für den Menschen und beinhalte nicht die gesundheitsfördernden Wirkstoffe die deiner Haut helfen.

Mit diesem Wissen setzen Heilpraktiker die Aloe vera aufgrund der entzündungshemmenden und immunstärkenden Wirkung gern bei Hautkrankheiten wie Schuppenflechte und Neurodermitis ein. Die Häufigkeit hängt vom aktuellen Schweregrad der Ausprägung ab. In akuten Fällen kannst Du das Gel mehrfach täglich innerlich wie äußerlich verwenden.

Eine Studie aus dem Malmö University Hospital im Jahr 1996 scheint die wohltunende Kraft von Aloe vera auf die Haut bei Menschen mit Schuppenflechte zu bestätigen. Ein Forscherteam um Dr. Syed in Schweden hat die tägliche äußerliche Anwendung des Aloe vera Gels bei 30 Patienten mit großflächigen Schuppenflechten im Alter von 18 – 50 Jahren über 16 Wochen beobachtet. Bei 25 Probanden erfolgte ein deutliches abklingen der Schuppenflechte. Eine weitere schöne Randnotiz – es konnte ebenfalls festgestellt werden, dass Aloe-vera-Präparate keine Nebenwirkungen hervorriefen.

Die große Herausforderung besteht in der richtigen Auswahl von hochwertigen Produkten mit entsprechender Qualität. Die Alternative ist der eigene Anbau von Aloe Vera Pflanzen.

Die Zucht einer Aloe vera ist grundsätzlich sehr einfach. Die Pflanze kann sowohl in der Wohnung als auch im Garten gedeihen. Sie bevorzugt ein sonniges Plätzchen bei milden bis warmen Temperaturen. Sie braucht regelmäßig Wasser kann aber auch längere Trockenphasen aufgrund der beschriebenen Speicherfähigkeit von Wasser in den Blättern verkraften. Lediglich frostige Temperaturen wären der Untergang dieser Pflanze.

Zusammengefasst ist die Aloe vera eine wahre Wunderwaffe für deine Haut. Die entzündungshemmenden Inhaltsstoffe verringern die Rötung und Juckreiz auf natürlicher Basis. Sie unterstützen die Hautregeneration ohne Nebenwirkungen und stärken darüber hinaus dein Immunsystem zur Vorbeugung neuer Schübe. Ein Muss für deine Hausapotheke.