Schuppenflechte – Auf der Suche nach Linderung

Schuppenflechte – Auf der Suche nach Linderung

Meine Ausgangslage war also wie folgt: Obwohl ich meine Medikamente abgesetzt habe, blieb meine Schuppenflechte im Wandel.

In schlechten Zeiten ist mein ganzer Körper mit vielen kleinen feuerroten Stellen bedeckt, die sich schnell zu größeren Arealen zusammenschließen. Die betroffenen Hautstellen bilden eine schuppige Kruste und verursachen einen anhaltenden Juckreiz. Das anschließende Kratzen endet dann meist in einem oberflächlichen Blutbad auf der Haut und die Schuppen fallen wie Schnee vom Körper.

In guten Zeiten bin ich teilweise fast beschwerdefrei. Die Anzahl der roten Stellen geht sichtbar zurück. Die Haut wird glatter und bildet kaum noch Schuppen aus.

Den Grund für diese Schübe konnte ich mir einfach nicht erklären. Und da ich weder ein Arzt noch ein Heilpraktiker bin, brachten mir die medizinischen Begründungen ebenfalls nichts. Selbst wenn, trotz der jahrelangen, strickten Anwendungen der Rezepte meines Hautarztes stellte sich keine anhaltende Verbesserung ein.

Es musste daher Ursachen geben, die Einfluss auf die Reaktion meiner Haut haben. Und diese Einflussfaktoren herauszufinden, machte ich mir somit zum Ziel. Da ich jedoch nicht wusste, wonach ich genau suchte, stellte ich mir zuerst die folgenden Fragen in der Hoffnung Antworten zu finden:

Wann habe ich die geringsten Beschwerden?

Die Antwort fiel mir ziemlich leicht. In den Sommermonaten fühle ich mich am Wohlsten in meiner Haut. Dieses Gefühl verstärkt sich sogar noch bei einem Urlaub am Meer. Die Sonne und das Meersalz sind eine Schnelltherapie. Meine Schuppenflechte wird glatt und die roten Flecken verblassen meist in kurzer Zeit. Einen Juckreiz oder starke Schuppenbildung kann ich ebenfalls kaum feststellen.

Zusammengefasst wirken sich folgende Faktoren also positiv auf meine Schuppenflechte aus:

  • Sonne
  • Meersalz
  • Urlaub

Wann habe ich die meisten Beschwerden?

In den Wintermonaten ist meine Haut definitiv schlechter als im Sommer. Sie fühlt sich trocken und rissiger an. Der Juckreiz und die Schuppen sind größer. Dieses Gefühl verstärkt sich zusätzlich in Zeiten von beruflichen oder privaten Stress. Und eine Sache ist mir besonders aufgefallen: Der Morgen nach einer durchzechten Nacht mit Alkohol und Zigaretten ist der Horror. Damit meine ich im Übrigen nicht den allgemein bekannten Kater – nein, meine Haut sprießt förmlich vor neuen roten Stellen.

Eine Zusammenfassung stellt sich für mich hier schon deutlich schwieriger da:

  • kalte Temperaturen und keine Sonne
  • Stress
  • Verzehr von Genussmitteln

Und hier waren sie. Meine ersten Anhaltspunkte zu Einflussfaktoren. Ich konnte sie zum Anfang noch nicht genau einordnen und wusste zum Beispiel nicht, dass die Sonne zur Produktion von Vitamin D – einen wichtigen Entzündungshemmer im Körper – beiträgt. Ich wusste noch nicht, dass Meersalz eine reinigende und entzündungshemmende Wirkung für die Hautoberfläche hat. Ich hatte keine Ahnung, dass unsere Lebensmittel sich positiv und negativ auf unserer Immunsystem und damit auf die Schuppenflechte ausüben können.

Meine Beobachtungen bestätigten mich nur in meiner Vermutung, dass es Ursachen geben muss, die zum Ausbruch der Schuppenflechte führen. Ganz nachdem physikalischen Gesetzt von Issac Newton, dass jede Handlung eine Reaktion hervorruft. Egal, ob gewollt oder ungewollt.

Diese Faktoren waren meine ersten Anhaltspunkte und Motivation die Suche weiter zu vertiefen.

Und das war der Beginn einer andauernden Recherche mit vielen Experimenten an mir selbst. Die Ergebnisse haben mich einfach nur überwältigt.

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